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Blogbeitrag No. 3: Tipps zum Training im Lockdown

Das sagen die Coaches dazu 

Der vierte Monat mit geschlossenen Türen und noch immer ist kein Ende in Sicht. Vor knapp einem Jahr haben wir noch alle lachend behauptet, dass dieser Virus niemals bei uns ankommt – nun bestimmt er seit Monaten unser Leben und auch unsere Trainingsroutinen.

Dass eine regelmäßige sportliche Betätigung sowohl für unsere physische als auch für unsere psychische Gesundheit essentiell wichtig ist, brauche ich hier wohl kaum zu erwähnen. Dass trotz aller positiver Effekte jedem einzelnen der Schweinehund hier und da einen Strich durch die Rechnung macht, auch nicht. Beim CrossFit spielt die Community eine größere Rolle als manch einer glaubt. Die gemeinsamen Trainings, die uns eine Routine in unseren sportlichen Alltag bringen, sind seit viel zu lange ersatzlos gestrichen.

Jedem von uns fehlt die Trainingsstruktur wie wir sie kannten. Die festen Trainingszeiten, das gewohnte Equipment und die Anleitung durch einen Coach fehlen genauso wie die gegenseitige Motivation, das gemeinsame Feiern und Fluchen nach einem geschafften Workout und einfach das Kaffeetrinken und Quatschen in der Box. Anders als man es vielleicht aus der Fitnessstudiokette kennt, bist du beim CrossFit als Teilnehmer jedoch nicht nur eine Nummer. Die Coaches sehen jeden individuell in Kleingruppenkursen und haben momentan keinen mehr zum Anschreien. Naja… also – was ich damit sagen will: das positiv motivierende Anfeuern fehlt einfach als Coach!

 

We care for you!

Wir freuen uns zwar, wenn du über Muskelkater klagst, aber wir wollen trotzdem nicht, dass du wieder bei Null anfängst wenn wir endlich unsere Türen wieder öffnen dürfen. Deshalb habe ich hier die Tipps unserer Coaches zum Thema CrossFit trotz Lockdown gesammelt:

Coach Steffen:

Einfach mega deprimierend wie lange die Box schon geschlossen hat. Und ja, eigentlich kann ich täglich dort trainieren, und nein es macht ohne die Community keinen Spaß. Was mache ich im Lockdown… Ich konzentriere mich beim Training ein wenig mehr Richtung Calisthenics. Ich finde das Training einfach mega spannend…genau Spannung ist hier richtig gefragt. Ansonsten nutzen wir als Familie die Zeit mit unseren Kindern. Unternehmen viel an der frischen Luft und gehen mindestens einmal die Woche Badminton spielen. Unsere Kids entwickeln sich prächtig und sind schon kleine Profis. Ohne Lockdown im täglichen Arbeitsstress sicherlich nicht so einfach umsetzbar. Kochen steht auch bei uns mehr im Mittelpunkt. Ich wünsche mir von ganzen Herzen, dass Corona bald ein Ende hat und wir ein Stück weit Normalität in unseren Alltag bekommen. Ich freue mich auf die nächsten Probetrainings und eine gut gefüllte BOX.

Coach Sarah:

Um sportlich motiviert zu bleiben halte ich mich an 3 Dinge. 1.) Routinen. Ich setze mir feste Trainingszeiten, an die ich mich immer halte. Egal, was sonst noch ansteht. Alles andere wird drumherum geplant. Wenn es sich gar nicht verhindern lässt, hole ich das Training so schnell es geht nach. Bestenfalls noch am gleichen Tag, ansonsten am nächsten Tag direkt morgens. 2.) Ziele. Ich setze mir Ziele, die ich unbedingt erreichen will. Wenn ich ein Ziel vor Augen habe, spornt mich das doppelt an! Unbedingt auch anderen von den Zielen erzählen – das gibt nochmal die extra Motivation. 3.) Gemeinsames Trainieren: wenn immer möglich trainiere ich (notfalls virtuell) mit anderen gemeinsam (ganz wichtig: Bildschirm an!). Ja, es ist nicht dasselbe wie in der Box.  Aber besser als gar nichts! Also schieb die Möbel an die Seite und wir sehen uns Online 🙂

Coach Hanna:

Diese Zeit ist für uns alle nicht einfach, wir vermissen die Box, das tolle Equipment und vor allem das Miteinander.

Dennoch kann ich euch empfehlen, die Zeit zu nutzen, um neue Sachen auszuprobieren oder alte Aktivitäten wieder aufzugreifen!

Zum Beispiel fahre ich wieder mehr Mountainbike, das kann anstrengender als das Assault Bike sein und ihr seid zusätzlich an der frischen Luft 😉 Mit Abstand lässt sich’s sogar zu zweit fahren 😀

Außerdem ist dies der perfekte Zeitpunkt, um an Schwächen zu arbeiten – natürlich ist das Ganze auf eure Wohnung oder draußen limitiert – aber grundlegende Fertigkeiten, wie Bauchspannung, Liegestütz, Handstand halten oder an der eigenen Sprungkraft arbeiten sind überall möglich!

Vielleicht fällt dann die ein oder andere Übung in der Box nach dem Lockdown leichter 🙂

Zu guter Letzt gebe ich euch mit auf den Weg, euer eigenes Training genauso zu betrachten, wie eine Trainingseinheit in der Box: Integriert die Einheit zu einer festen Uhrzeit in euren Tag und plant schon im Voraus, was ihr an diesem Tag machen wollt. Orientiert euch dabei gerne am Home Workout des Tages oder macht einfach beim Zoom Kurs mit.

Und vor allem: habt Spaß dabei und fordert euch heraus!

Eure Hanna 🙂

Coach Beate:

Work(-out) – Life – Balance. Corona macht das Leben meines Erachtens viel komplizierter. Jeder muss mehr auf sich achten. Arbeit im Home Office, Box geschlossen, keine Community. Aber ich möchte nicht zu denjenigen gehören, die gem. der Nu³-Studie während des Lockdowns zugenommen haben oder zu denen die nach Prof. Froböse in ein paar Jahren zu den Diabetespatienten gehören. Also nutze ich das Home Office, um frisch und regional zu kochen und wegen fehlender Fahrtzeit 1 Stunde länger zu schlafen. Dann klappt auch das 16:8 Prinzip (Intervallfasten) besser, nachdem ich seit 3 Jahren esse und trinke. Sport wird weiterhin 3- bis 4-mal die Woche betrieben. Ob es laufen oder Home Workouts sind. Egal. Natürlich am liebsten mit meinem festen Trainingspartner, da das Soziale in der Box enorm fehlt.

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