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Blogbeitrag No. 6: 3 Gründe, warum du als CrossFitter unbedingt Yoga ausprobieren solltest

Schließe deine Augen und atme tief ein und aus. Gut, das kann ich. Konzentriere dich nun auf deine Innere Mitte. Äh, mein Magen knurrt. Setze dich nun in eine bequeme Position im Langsitz, dein Rücken ist ganz gerade. Ok, also bequem stelle ich mir anders vor. Und warum ist es so still hier? Jeder hört gleich meine “innere Mitte” knurren. Führe nun den rechten Fuß hinter dein linkes Ohr und umschließe dein Bein mit deinem linken Arm. Tief ein- und ausatmen… STOP – das geht aber wirklich nicht!

Na, erkennst du dich wieder? Zugegeben ist dieser Ausschnitt etwas übertrieben und doch bin ich mir sicher, dass sich einige CrossFitter hier wiedererkennen. Warum du Yoga trotzdem eine Chance geben solltest erfährst du später. Erstmal ein kurzer Überblick über Yoga und was dich erwartet.

 

WAS IST EIGENTLICH YOGA?

Yoga gibt es schon seit mehreren tausend Jahren. Eine lange Zeit, in der sich viel entwickelt hat. Genau deshalb gibt es auch nicht “ein Yoga”, sondern viele verschiedene Yoga-Stile. Übersetzen kann man den Begriff mit Vereinigung von Geist und Körper. Diese Vereinigung brauchen wir beim CrossFit übrigens auch. Schon mal einen 1 Rep. Max probiert und dabei über die Einkaufsliste oder die anstehende Steuererklärung nachgedacht? Deinen PR kannst du vergessen! Ich denke, der Punkt ist klar.

 

YOGA STILE:

Das wichtigste vorab. Du kannst nicht nur einen Stil ausprobieren und dann sagen “Yoga ist nichts für mich”. Teste unbedingt verschiedene Yoga Stile und auch unterschiedliche Yoga Lehrer aus. Während der eine es halt ruhiger mag, möchte der andere sich richtig auspowern. Die beste Zeit ist JETZT. Die folgenden zwei Yoga-Stile kannst du über unseren Partner Fitness Tenne ganz unverbindlich und kostenfrei austesten. Dreimal wöchentlich gibt es Onlinekurse, an denen du als unser Mitglied mitmachen kannst. Hier findest du zwei unterschiedliche Yoga-Stile:

Vinyasa Yoga:

Der auch unter dem Namen Power Yoga bekannte Vinyasa Yoga-Stil verbindet Bewegungen und Atem fließend miteinander. Als fordernder Yoga-Stil bringt er eine Art Bewegungsmeditation in Gang, die mit der Atmung synchronisiert. Der Schwerpunkt des Vinyasa Yogas besteht in der fließenden Bewegungsabfolge der Asanas/Übungen. Einzelne Asanas werden daher lediglich kurz gehalten, um im energetischen Fluss zu bleiben und einer einer Art Choreografie zu enden.

Yin Yoga (“Flow to Low”):

Yin Yoga wurde Ende der 1970 er von Paulie Zink einem Martial Arts Profi zur Verletzungsprophylaxe erfunden.

Yin Yoga ist ein Yogastil, welcher zunehmend Beliebtheit gewinnt. Während der Yin Yoga Praxis werden die Posen über längere Zeit gehalten; mindestens 3-5 Minuten oder sogar länger. Während man die Posen für längere Zeit hält, werden die tiefer liegenden Gewebsschichten sowie die Faszien, Sehnen und Bänder und andere Bindegewebsschichten gedehnt. Dadurch entwickelt sich eine allumfassende Flexibilität und die Beweglichkeit der Gelenke sowie die Versorgung des Bindegewebes werden deutlich verbessert.

 

WARUM SOLLTEST DU YOGA EINE CHANCE GEBEN?

1. Beweglichkeit 

Wenn es uns CrossFittern an einem fehlt dann ist es häufig Beweglichkeit. Wir könnten so schöne Überkopfkniebeugen machen mit soo viel schwerem Eisen – wenn wir doch nur unsere Arme ordentlich über dem Kopf strecken könnten. Und in eine tiefe Kniebeuge kämen. Und den Rücken neutral halten könnten…
Nicht umsonst beinhalten unsere Warm-Ups häufig Teile aus dem Bereich “Movement Prep”, also die Vorbereitung des Organismus und der Gelenke auf die bevorstehende Übung. Um wirklich deine verkürzten Oberschenkelrückseiten zu dehnen, solltest du dich also mal ins Yin Yoga begeben. Da muss man schon mal 3-5 Minuten halten – es hilft kein jammern. Zähne zusammenbeißen und durch. Denk immer den Overhead Squat und den gesamten Bewegungsumfang (Range of Motion – ROM) deiner Gelenke, den du (wieder) erreichen möchtest!

 

2. Regeneration 

Nicht nur als Vorbereitung zum Training, auch nach einer harten Einheit bietet sich Yoga an. Bestenfalls baust du deine Yoga-Session in einen aktiven Regenerationstag ein. Einen Tag lang Finger weg von den Gewichten (schließlich kannst du dich vor Muskelkater ohnehin kaum bewegen), dafür ein lockerer Lauf oder Spaziergang und eine leichte Mobilityeinheit.

Wenn dir doch nach etwas mehr ist, teste dich im Power Yoga aus. Du findest dort weniger gehaltene Positionen, die deine schmerzenden Muskeln überstrapazieren und mehr fließende Bewegungen. Doch auch hier: bitte nicht jammern! Es könnte schweißtreibend werden…

 

3. Mentale Stärke 

Mentale Stärke ist die Gemeinsamkeit zwischen CrossFit und Yoga, die erst auf dem zweiten Blick deutlich wird. Auch wenn du beim CrossFit als erstes an starke Muskeln und schwere Gewichte denkst, verbindest du deinen Körper öfter mit deinem Geist als du denkst.

Denk nochmal zurück an den 1 Rep. Max und deine Steuererklärung. Genau. Wenn du mit den Gedanken wo anders bist oder ohnehin denkst, du schaffst das nicht, dann wird es auch ein No Rep. Oder du steckst mitten in einem EMOM voller Thruster, gerade knapp am zeitlichen Limit – auch dann ist Willensstärke gefragt. Dein Körper ist zu so viel mehr fähig, wenn dein Geist die richtige Einstellung hat.

 

Beim Yoga lernst du nicht nur deine Innere Mitte zu finden sondern auch – und vor allem – lernst du deinen Körper bis ins Detail kennen. Ebenso werden dir die beim Yoga erlernten Atemtechniken besonders beim Gewichtheben zugute kommen. Na, noch nicht überzeugt?

Zurück zu deinem 1 Rep. Max: du konzentrierst dich, greifst deine Stange, atmest nochmal tief ein und… YES! Ein neuer PR ist geschafft!!

 

Wenn dich jetzt nichts mehr auf dem Teppich hält, dann merke dir direkt folgende Zeiten vor, zu denen unser Partner Fitness Tenne dich gerne (über die Kamera) im Yoga Kurs begrüßt. Für die Zugangsdaten schreib uns einfach eine Mail!

  • Mittwochs 17:30 Uhr – 18:45 Uhr
  • Donnerstags 19:00 – 20:00 Uhr
  • Freitags 10:30 – 11:45 Uhr

 

Erst ausprobieren, dann Urteil bilden. Ansonsten hier zur Erinnerung unsere Mobility Online Kurse:

  • Montags 18:00 – 19:00 Uhr
  • Freitags 7:00 – 8:00 Uhr
  • Samstags 11:00 – 12:00 Uhr

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